Wetterlage
Die verpäteten Hundstage gehen weiter, Österreich befindet sich unter hohem Luftdruck und es wird weiterhin extrem heiße nun etwas trockenere Luft aus SSW herangeführt.
Bei immer noch schwüler Hitze können sich vor allem im Bergland, diesmal aber etwas verbreiteter am Nachmittag auch Gewitter bilden.
Wetterentwicklung
Ein weiterer sehr heißer Tag steht bevor, es ist immer noch schwül, aber nicht mehr im Ausmaß des Vortages.
Die Warmluftzufuhr in mittlerer Höhe (rund 2000-3000m Höhe) fällt heute etwas schwächer aus, daher ist der stabilisierende Warmluftdecken geschwächt. Gleichzeitig trocknet aber die extrem feuchte Luftmasse etwas ab, föhniger trockener Südwind kostet somit Labilität. Wiederum dürfte der Deckel nur bei Topographischer Unterstützung = lokale Überhitzung, ergo nur im Bergland brechen, die hohe grundsätzliche Labilität kann sich dort entladen. Bei etwas verbesserter Windscherung und hinzukommend Windscherung durch lokale Windsysteme im Bergland, sollten sich einzelne Superzellen - vor allem am flachlandnahen Rand des Berglandes bilden können.
Mit der gestiegenen Windscherung und der markanten Abtrocknung der Luft ab 2000m steigt das Potential zu Hagelgewittern
Gefahren
Lokal intensive Wolkenbrüche (und somit Muren, Überflutungen). Hinzu kommt deutlich gestiegenes Risiko für Hagel und großen Hagel, vor allem am Rande des Berglandes (Grazer Bergland, Wechselland, Wienerwald, Voralpen) wo die Kombination aus Windscherung, Labilität und Auslöse am gefährlichsten passen sollte.
Anmerkung: Ganz auszuschließen sind einzelne heftige Gewitter auch im Flachland nicht mehr, der Deckel könnte brechen.
Donnerstag, 25. August 2011
Dienstag, 23. August 2011
Flopp Zelle
Donnerstag, 18. August 2011
Montag, 15. August 2011
Montag, 18. Juli 2011
Mittwoch, 13. Juli 2011
Unwetter Warnung
Gültig von 13.07.2011 09:00
Gültig bis 14.07.2011 09:00
Ausgegeben am 13.07.2011 01:00
Ein für die Jahreszeit intensives Tiefdruckgebiet liegt über dem westlichen Deutschland, dessen Kern zieht im Tagesverlauf bis nach Tschechien.
Vorderseitig tritt sehr intensive Warmluftzufuhr aus SSW auf, die zu Föhn an der Alpennordseite führt.
Gegen späteren Nachmittag erreicht die Kaltfront des Tiefs Salzburg, und schleifend, die Nordtiroler Grenze, zieht rasch weiter nach Osten.
Vorhersage:
Der heißeste Tag des Jahres steht bevor, sehr heiße, ausgesprochen feuchte Luft etabliert sich im Alpenraum. Bereits vor der eigentlichen Front werden sich im Bergland immer wieder starke Gewitter bilden, und nach NO weiterziehen, gegen Nachmittag erreichen Gewitter von Bayern und der Grenzregion Tirol/Bayern her kommend Salzburg, ziehen im verlauf des Abends weiter nach Oberösterreich und ins westliche Niederösterreich, sowie in die Obersteiermark.
Bei einer Labilitätsenergie von über 2000J/kg und 50kn Deep Shear (0-6 bzw. 0-8km), sowie lokal durch alpine Windsysteme erklärliche Scherung tiefer Luftschichten, ist die Bildung langlebiger rotierender Superzellen stark begünstigt. Im späteren Verlauf (NÖ) werden die Superzellen vermutlich Outflowdominant und eine Gewitterlinie bildet sich, die nach NO abdriftet.
Einzelne deckelbrechende Zellen sind auch im SO nicht auszuschließen, auch diese haben enormes Potential durch Windscherung und höchste Labilität.
Risiken:
Schwerer Hagelschlag steht zu alleroberst. Eine ähnliche Unwettersituation vor 2 Jahren verursachte bis zu 12cm Hagelkorndurchmesser. Dazu kommen Wolkenbrüche mit massiven Überflutungen, sowie Sturm und Orkanböen im Niederschlagsbereich, besonders im östlichen OÖ, sowie im westlichen NÖ, wenn die Gewitterlinie sich bildet. Ein Tornado kann nicht ausgeschlossen werden.
Gültig bis 14.07.2011 09:00
Ausgegeben am 13.07.2011 01:00
Ein für die Jahreszeit intensives Tiefdruckgebiet liegt über dem westlichen Deutschland, dessen Kern zieht im Tagesverlauf bis nach Tschechien.
Vorderseitig tritt sehr intensive Warmluftzufuhr aus SSW auf, die zu Föhn an der Alpennordseite führt.
Gegen späteren Nachmittag erreicht die Kaltfront des Tiefs Salzburg, und schleifend, die Nordtiroler Grenze, zieht rasch weiter nach Osten.
Vorhersage:
Der heißeste Tag des Jahres steht bevor, sehr heiße, ausgesprochen feuchte Luft etabliert sich im Alpenraum. Bereits vor der eigentlichen Front werden sich im Bergland immer wieder starke Gewitter bilden, und nach NO weiterziehen, gegen Nachmittag erreichen Gewitter von Bayern und der Grenzregion Tirol/Bayern her kommend Salzburg, ziehen im verlauf des Abends weiter nach Oberösterreich und ins westliche Niederösterreich, sowie in die Obersteiermark.
Bei einer Labilitätsenergie von über 2000J/kg und 50kn Deep Shear (0-6 bzw. 0-8km), sowie lokal durch alpine Windsysteme erklärliche Scherung tiefer Luftschichten, ist die Bildung langlebiger rotierender Superzellen stark begünstigt. Im späteren Verlauf (NÖ) werden die Superzellen vermutlich Outflowdominant und eine Gewitterlinie bildet sich, die nach NO abdriftet.
Einzelne deckelbrechende Zellen sind auch im SO nicht auszuschließen, auch diese haben enormes Potential durch Windscherung und höchste Labilität.
Risiken:
Schwerer Hagelschlag steht zu alleroberst. Eine ähnliche Unwettersituation vor 2 Jahren verursachte bis zu 12cm Hagelkorndurchmesser. Dazu kommen Wolkenbrüche mit massiven Überflutungen, sowie Sturm und Orkanböen im Niederschlagsbereich, besonders im östlichen OÖ, sowie im westlichen NÖ, wenn die Gewitterlinie sich bildet. Ein Tornado kann nicht ausgeschlossen werden.
Dienstag, 12. Juli 2011
Vorwarnung
Gewitter, Starkregen - Vorwarnung
Mitteleuropa
ausgegeben am: Dienstag, 12.07.2011, 12:30 MESZ
Am Mittwoch in Mitteleuropa Gefahr heftiger Gewitter mit Sturmböen, Hagel, Starkregen; später teilweise ergiebiger Starkregen/Dauerregen mit lokalen Überflutungen in Teilen Deutschlands
13.07.2011
Am Mittwoch bildet sich an der Ostflanke eines französischen Höhentroges über Deutschland ein flaches Tiefdruckgebiet. In sehr warmer und feuchter Luft, die ab Dienstag nach Mitteleuropa einströmt, muss am Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag mit heftigen Wettererscheinungen gerechnet werden.
Am Mittwoch bilden sich im Tagesverlauf vermehrt Gewitter, die besonders im Süden und Osten unwetterartige Ausmaße annehmen können mit größerkörnigem Hagel, Sturzregen und schweren Sturmböen. In der Nacht zu Donnerstag enstehen Starkregengebiete, die besonders über die Mitte von Deutschland hinweg nordostwärts ziehen und mehr als 50 mm Regen innerhalb von 6 Stunden bringen und lokale Überschwemmungen auslösen..
Dienstag-Forecast Mittwoch-Forecast
Mitteleuropa
ausgegeben am: Dienstag, 12.07.2011, 12:30 MESZ
Am Mittwoch in Mitteleuropa Gefahr heftiger Gewitter mit Sturmböen, Hagel, Starkregen; später teilweise ergiebiger Starkregen/Dauerregen mit lokalen Überflutungen in Teilen Deutschlands
13.07.2011
Am Mittwoch bildet sich an der Ostflanke eines französischen Höhentroges über Deutschland ein flaches Tiefdruckgebiet. In sehr warmer und feuchter Luft, die ab Dienstag nach Mitteleuropa einströmt, muss am Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag mit heftigen Wettererscheinungen gerechnet werden.
Am Mittwoch bilden sich im Tagesverlauf vermehrt Gewitter, die besonders im Süden und Osten unwetterartige Ausmaße annehmen können mit größerkörnigem Hagel, Sturzregen und schweren Sturmböen. In der Nacht zu Donnerstag enstehen Starkregengebiete, die besonders über die Mitte von Deutschland hinweg nordostwärts ziehen und mehr als 50 mm Regen innerhalb von 6 Stunden bringen und lokale Überschwemmungen auslösen..
Dienstag-Forecast Mittwoch-Forecast
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