Mittwoch, 8. Juni 2011

Forcast 8.6.2011

Wetterlage:
Österreich ist zwischen einer annähernden Kaltfront (aktuell über Vorarlberg) aus Westen und einem Keil im Osten (Grenzgebiet zu SK,HU) eingeschlossen.
Im Nordosten, aber auch im Südosten treten vermehrt Sonnenfenster ein, lediglich im Grazer Becken behindern höhere Schichtenwolken die Einstrahlung gering, von Vorarlberg über Bayern bis nach Salzburg treten bereits jetzt Schauer auf, hier scheint nur hi und da die Sonne.
Im Osten baut sich so im weiteren Tagesverlauf Energie auf (1000 bis 1500 J/kg CAPE), im Norden ist zudem die Scherung deutlich besser als Gestern (>30 ktn DLS). Zudem bildet sich am Nachmittag westlich vom Wiener Becken, weiter Richtung Weinviertel eine Konvergenzlinie aus, welche zusätzlich für Hebung sorgt.

Verlauf und Gefahren:

Gegen Mittag bilden sich im Osten einige Schauer, im Westen ziehen (gewittrige) Schauer in Salzburg und OÖ hindurch, bis Mitternacht schreitet die Kaltfront bis Oberösterreich voran und bringen hier Regensummen von 30 bis 50 Liter, punktuell auch wesentlich mehr! Mit eingelagerten Gewittern, bzw. Gewittern am Nachmittag/Abend sind so auch in Niederösterreich über 50-60 Liter nicht ausgeschlossen!

Abgesehen vom Starkregen der Kaltfront erwarten uns in Niederösterreich, Wien, Burgenland und der Oststeiermark einige heftige Gewitter, aufgrund der bodennahen Scherung sind im Norden auch einzelne Superzellen nicht völlig ausgeschlossen.
Hierbei sind dann Hagel von bis zu 3cm (ev mehr) und Sturmböen möglich!

Auch eine (oder mehrere) Böenlinie(n) kann man aus jetztiger Sicht nicht ausschließen, hierbei kann es dann verbreitet zu Sturmböen über 90km/h kommen!

Bis in die zweite Nachthälfte hinein kann es im Osten noch gewittrigen Starkregen geben, lokal kann es daher zu Überflutungen kommen.

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update !



Wien 1030 Landstrasse - Hauptstrasse !

Montag, 6. Juni 2011

Vorwarnung

Gültig von: 05.06.2011 10:00
Gültig bis 06.06.2011 10:00
Ausgegeben am 05.06.2011 09:00


Wetterlage:

Ein großräumiges Höhentief über dem westlichen Mittelmeer lenkt feuchtwarme Luftmassen nach Österreich. Dabei dreht die Strömung von SüdOst immer mehr auf Süd und bringt weitere energiereiche Luft in den Alpenraum. Regional ist am Alpennordrand Föhn möglich. Gewitter bilden sich va. im Tagesgang im Bergland und im Osten von Slowenien und Ungarn hereinziehend. Seltener sind Schauer und Gewitter im Norden des Landes.

Bedingungen:

Am Boden leichte bis mäßige Winde aus südöstlichen Richtungen, ab Kammniveau auf Südsüdwest drehend.
Windgeschwindigkeit mit der Höhe leicht zunehmend, die Geschwindigkeitsscherung bleibt aber gering und erreicht auf 8km maximal 20kt - jedoch genug um in Kombination mit der Richtungsscherung am Boden einzelne Gewitter in Rotation zu setzen. Dies gilt besonders für den NO, wo erhebliche Scherung in den unteren 3km auftritt (bis 35kn, nach oben dann schwächer). Die beste Kombination aus Labilität, etwas verzögerter Auslöse und Scherung gibt es also (erneut) im Wiener Raum , im zentralen Bergland sowie im Südosten drohen neuerlich Cluster mit sehr viel Neiderschlag und einzelnen giftigen, eingelagerten Unwetterzellen. Die Cape-Werte im Bergland erreichen an den Alpenrändern gute Werte (Bayern mit angrenzendem Salzburg, südliche Steiermark und Wiener Becken: 1200-1500 J/kg) und im Bergland moderate Werte um 500 J/kg. Hoher Wassergehalt der Luft (PWAT > 30mm) steigert das Potential zu Wolkenbrüchen.

Gefahren:

Generell Gefahr durch Wolkenbrüche (Sturzfluten) mit kurzen kräftigen Hagelschauern kleiner Korngröße und Sturmböen im Niederschlagsbereich. Bei einigen Gewitterzellen (vor allem Wiener Becken, Grenze Nordtirol, bzw. Salzburg-Deutschland, Südstmk.) immense Regenmengen und Hagel mit Korngrößen von bis zu Golfballgröße, sowie Sturm- oder Orkanböen im Niederschlagsbereich.

Anmerkung für die südliche Steiermark: Durch die letzten Tage sind die Böden vielerorts sehr nass, der neuerliche Cluster birgt daher erhöhte Gefahr für Überflutungen. Risikogebiete: Der Nordrand des Grazer Beckens mit Abfluss von den Bergen in die Bäche: (Voitsberg), Graz, Graz-Umgebung, Weiz, Hartberg.

Dienstag, 24. Mai 2011

Die nächsten Tornado sind im anrücken !

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wie es aussieht gibt es in den nächsten 24std  aktion in texas oklahoma und missouri ! so hohe werte gab es zuletzt bei den tornado outbreak in tuscaloosa ! !

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die werte sind von 5°° früh ortszeit ...(man beachte den deckel) und das in aller hergottsfrüh...!

Montag, 23. Mai 2011

Der Hochsommer gibt ein Gastspiel

Die Rücken und Bäuche der Badegäste im Schönbrunner Bad waren beim Lokalaugenschein des KURIER am Sonntag größtenteils noch winterlich weiß. Doch die kommenden Tage bringen viel Gelegenheit zum Bräunen: Nach einer kurzen Abkühlung am Montag, startet der Sommer ab Dienstag richtig durch. Mit den Temperaturen steigt allerdings auch die Gewittergefahr.

Abkühlung war am Sonntag bei Temperaturen von bis zu 29 Grad das Motto vieler Österreicher. "Die Sonne hat mich in der Früh angelacht, dann habe ich spontan beschlossen, einen Badeausflug zu machen", sagt etwa die 26-jährige Ines Keller, die am Sonntag ihre Runden im Becken des Schönbrunner Bades zog.

Die Badehose einzupacken, empfiehlt sich ab Dienstag in ganz Österreich. Nach einer kurzen Abkühlung am Montag, die bei Höchstwerten von 25 Grad dichte Wolken und auch Gewitter mit sich bringen kann, gibt der Hochsommer ab Dienstag ein Gastspiel in ganz Österreich.
"Am Dienstag und Mittwoch erwarten wir bis zu 28 Grad. Am Donnerstag könnte sogar die 30-Grad-Marke geknackt werden", sagt Harald Seidl von der Hohen Warte. Besonders heiß dürfte es laut Seidl in Oberösterreich werden. Doch auch in Wien soll das Thermometer auf zumindest 29 Grad klettern .

Tornado i . Joplin/Missouri

Bei einem Tornado im US-Bundesstaat Missouri sind am Sonntag (Ortszeit) mindestens 24 Menschen getötet worden. Wie die Zeitung "Springfield News-Leader" unter Berufung auf die örtlichen Katastrophenschutzbehörden berichtete, fegte der Sturm "direkt" durch die kleine Stadt Joplin. Joplin liegt nahe der Grenzen zu den Bundesstaaten Kansas und Oklahoma.



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schwer getroffen das örtliche krankenhaus in joplin !


(fotos spiegel online.de )

Sonntag, 15. Mai 2011

Auch bei uns möglich.......

Tornado fegte über Müllendorf
Ein heftiges Unwetter hat am Samstagnachmittag im Nordburgenland seine Spuren hinterlassen. Im Raum Eisenstadt wurden zahlreiche Keller und Garagen überflutet. Die Feuerwehren mussten zu Auspumparbeiten ausrücken. Betroffen waren in der Landeshauptstadt nach Angaben der Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland auch die BEWAG, das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder und das Finanzamt.
Besonders schlimm erwischte es die Gemeinde Müllendorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung): Über den burgenländischen Ort fegte ein regelrechter Tornado hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung.
In Müllendorf deckten Sturmböen zwei Dächer ab. In Eisenstadt musste die Feuerwehr einen umgestürzten Baum beseitigen. Auch in Forchtenstein (Bezirk Mattersburg) gab es einen Einsatz, da ebenfalls ein Baum umzustürzen drohte. Insgesamt waren während des Unwetters laut LSZ 15 Feuerwehren im Einsatz, zwölf davon waren auch noch am späten Nachmittag beschäftigt. Am späten Nachmittag hatte sich die Wettersituation vorerst beruhigt. Für eine Entwarnung sei es aber noch zu früh, hieß es aus der LSZ.
Den Einsatzkräften bot sich ein Bild der Zerstörung: Ein Tornado mit einem Durchmesser von 50 bis 80 Metern hatte seine Bahn durch das Dorf gezogen. "Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man es nicht selber gesehen hat. Das hat ausgeschaut, wie wenn eine Bombe eingeschlagen hätte", so Karl Tinhof von der Feuerwehr Müllendorf. Teile von Dächern und Bäume lagen herum. Eternitplatten, die der Wind mitriss, steckten in Hausfassaden.
Bei mindestens drei Häusern sei der Dachstuhl samt den Mauerbänken ausgerissen, die Dächer saßen schief. Ein Blechdach sei 70 bis 80 Meter durch die Gegend geflogen und dann in einem Garten gelandet. "Alle miteinander sind wir froh, dass kein Personenschaden passiert ist", meinte Tinhof. Am Sportplatz stellten sich Leute in der Kantine unter, die von dem Sturm verschont blieb. 50 Meter daneben habe der Wind ein Dach abgedeckt. Dachziegel und ein etwa 20 Quadratmeter großes Blechdach seien durch die Luft geflogen.

Auch Pöttsching betroffen
Noch schlimmer traf es laut Feuerwehr die Nachbargemeinde Pöttsching, wo Dutzende Haushalte Hilfe benötigten. Im neu errichteten Haus einer jungen Familie wurde überflutete Schlamm den Keller mehr als einen Meter hoch. Der Wasserdruck riss Türstöcke aus den Wänden, die komplette Einrichtung wurde zerstört. Unwetter suchten Samstagnachmittag auch Forchtenstein heim: Neben der Landesstraße 327 riss der Sturm eine 40 Zentimeter dicke Weide um, die aufs Straßenbankett stürzte. Einen weiteren Baum, der umzustürzen drohte, schnitt die Feuerwehr um.
Am späteren Samstagnachmittag verlagerte sich die Schlechtwetterfront laut LSZ dann in den Landessüden. Auch in den Bezirken Oberwart und Güssing gab es Feuerwehreinsätze. Die Nacht auf heute, Sonntag, sei ruhig verlaufen, ehe wieder vereinzelt mit Pumparbeiten begonnen wurde.

(APA)