Donnerstag, 9. Juni 2011

Unwetter 8.6.2011

Starkregen hielt Feuerwehr auf Trab
Das Unwetter mit Starkregen hat der Wiener Feuerwehr am Mittwoch rund 200 Einsätze gebracht. Rettungsfahrzeuge durften zudem die Rudolfstiftung nicht anfahren, weil der Eingangsbereich überschwemmt war.

Vor allem Landstraße und Simmering betroffen
"Hauptsächlich ging es bei den Einsätzen um das Auspumpen", hieß es von der Feuerwehr. Schwerpunkt der Tätigkeit waren demnach die Bezirke Landstraße und Simmering. Einige Einsätze waren auch in Wieden und Favoriten zu absolvieren.

Die Bezirke Hietzing, Floridsdorf und Donaustadt waren dagegen so gut wie gar nicht von dem Unwetter betroffen.


Wasser drang in das Innere des Spitals. Keine Gefahr für Patienten
Am schlimmsten traf es die Rudolfstiftung. Das Krankenhaus wurde vorläufig für neue Patienten gesperrt. Im Eingangsbereich sowie in Teilen des Gebäudes sei Wasser eingedrungen, weshalb das Spital bis auf Widerruf von der Rettung nicht angefahren werde, so eine Sprecherin der Krankenanstaltenverbundes (KAV).

Patienten, die sich bereits in der Rudolfstiftung befinden, würden selbstverständlich weiter versorgt. Für sie habe zu keinem Zeitpunkt irgendeine Gefahr bestanden.

Starker Regen beeinträchtigte auch den Verkehr. Kurzfristige Überflutungen in Wien
Durch den heftigen Regen waren in Wien zahlreiche Straßen überflutet. In der Innenstadt fielen 45 Liter je Quadratmeter in einer halben Stunde.

Wichtige Straßenzüge wie der Rennweg in Wien-Landstraße, aber auch die Unterführung Matzleinsdorfer Platz am Gürtel standen unter Wasser. Beeinträchtigungen durch den Regen gab es auch auf der A4, Ostautobahn im Bereich Alt-Simmering, sowie auf den Straßen rund um den Praterstern.

Starkregen: 25 Feuerwehren im Einsatz
Starker Regen führte Mittwochnachmittag zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Insgesamt waren 25 Wehren im Einsatz. Am schlimmsten war es in den Bezirken Horn und Mödling.

Starker Regen überflutet Keller und Straßen
40 Mal musste die Feuerwehr alleine im Bezirk Mödling ausrücken. Der wolkenbruchartige Niederschlag überflutete Keller, Tiefgaragen und Kanalschächte. Am stärksten betroffen waren die Orte Mödling, Maria Enzersdorf und Wiener Neudorf.

Für den ausgetrockneten Boden waren die Wassermassen auch im Waldviertel zu viel: Allein im Bezirk Horn arbeiteten 120 Mann auf vermurten Straßen und in überfluteten Kellern.

Blitzschlag setzt Wald in Brand
Zu Löscharbeiten musste die Feuerwehr Gutenstein auf den Mariahilfberg ausrücken: Dort hatte auf dem Kreuzweg neben der Kapelle der Blitz eingeschlagen und den trockenen Wald in Brand gesetzt.

Weil ein Wanderer schnell Alarm geschlagen und die Feuerwehr im unwegsamen Gelände eine 300 Meter Löschwasserleitung gelegt hatte, hielt sich der Schaden in Grenzen.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Forcast 8.6.2011

Wetterlage:
Österreich ist zwischen einer annähernden Kaltfront (aktuell über Vorarlberg) aus Westen und einem Keil im Osten (Grenzgebiet zu SK,HU) eingeschlossen.
Im Nordosten, aber auch im Südosten treten vermehrt Sonnenfenster ein, lediglich im Grazer Becken behindern höhere Schichtenwolken die Einstrahlung gering, von Vorarlberg über Bayern bis nach Salzburg treten bereits jetzt Schauer auf, hier scheint nur hi und da die Sonne.
Im Osten baut sich so im weiteren Tagesverlauf Energie auf (1000 bis 1500 J/kg CAPE), im Norden ist zudem die Scherung deutlich besser als Gestern (>30 ktn DLS). Zudem bildet sich am Nachmittag westlich vom Wiener Becken, weiter Richtung Weinviertel eine Konvergenzlinie aus, welche zusätzlich für Hebung sorgt.

Verlauf und Gefahren:

Gegen Mittag bilden sich im Osten einige Schauer, im Westen ziehen (gewittrige) Schauer in Salzburg und OÖ hindurch, bis Mitternacht schreitet die Kaltfront bis Oberösterreich voran und bringen hier Regensummen von 30 bis 50 Liter, punktuell auch wesentlich mehr! Mit eingelagerten Gewittern, bzw. Gewittern am Nachmittag/Abend sind so auch in Niederösterreich über 50-60 Liter nicht ausgeschlossen!

Abgesehen vom Starkregen der Kaltfront erwarten uns in Niederösterreich, Wien, Burgenland und der Oststeiermark einige heftige Gewitter, aufgrund der bodennahen Scherung sind im Norden auch einzelne Superzellen nicht völlig ausgeschlossen.
Hierbei sind dann Hagel von bis zu 3cm (ev mehr) und Sturmböen möglich!

Auch eine (oder mehrere) Böenlinie(n) kann man aus jetztiger Sicht nicht ausschließen, hierbei kann es dann verbreitet zu Sturmböen über 90km/h kommen!

Bis in die zweite Nachthälfte hinein kann es im Osten noch gewittrigen Starkregen geben, lokal kann es daher zu Überflutungen kommen.

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update !



Wien 1030 Landstrasse - Hauptstrasse !

Montag, 6. Juni 2011

Vorwarnung

Gültig von: 05.06.2011 10:00
Gültig bis 06.06.2011 10:00
Ausgegeben am 05.06.2011 09:00


Wetterlage:

Ein großräumiges Höhentief über dem westlichen Mittelmeer lenkt feuchtwarme Luftmassen nach Österreich. Dabei dreht die Strömung von SüdOst immer mehr auf Süd und bringt weitere energiereiche Luft in den Alpenraum. Regional ist am Alpennordrand Föhn möglich. Gewitter bilden sich va. im Tagesgang im Bergland und im Osten von Slowenien und Ungarn hereinziehend. Seltener sind Schauer und Gewitter im Norden des Landes.

Bedingungen:

Am Boden leichte bis mäßige Winde aus südöstlichen Richtungen, ab Kammniveau auf Südsüdwest drehend.
Windgeschwindigkeit mit der Höhe leicht zunehmend, die Geschwindigkeitsscherung bleibt aber gering und erreicht auf 8km maximal 20kt - jedoch genug um in Kombination mit der Richtungsscherung am Boden einzelne Gewitter in Rotation zu setzen. Dies gilt besonders für den NO, wo erhebliche Scherung in den unteren 3km auftritt (bis 35kn, nach oben dann schwächer). Die beste Kombination aus Labilität, etwas verzögerter Auslöse und Scherung gibt es also (erneut) im Wiener Raum , im zentralen Bergland sowie im Südosten drohen neuerlich Cluster mit sehr viel Neiderschlag und einzelnen giftigen, eingelagerten Unwetterzellen. Die Cape-Werte im Bergland erreichen an den Alpenrändern gute Werte (Bayern mit angrenzendem Salzburg, südliche Steiermark und Wiener Becken: 1200-1500 J/kg) und im Bergland moderate Werte um 500 J/kg. Hoher Wassergehalt der Luft (PWAT > 30mm) steigert das Potential zu Wolkenbrüchen.

Gefahren:

Generell Gefahr durch Wolkenbrüche (Sturzfluten) mit kurzen kräftigen Hagelschauern kleiner Korngröße und Sturmböen im Niederschlagsbereich. Bei einigen Gewitterzellen (vor allem Wiener Becken, Grenze Nordtirol, bzw. Salzburg-Deutschland, Südstmk.) immense Regenmengen und Hagel mit Korngrößen von bis zu Golfballgröße, sowie Sturm- oder Orkanböen im Niederschlagsbereich.

Anmerkung für die südliche Steiermark: Durch die letzten Tage sind die Böden vielerorts sehr nass, der neuerliche Cluster birgt daher erhöhte Gefahr für Überflutungen. Risikogebiete: Der Nordrand des Grazer Beckens mit Abfluss von den Bergen in die Bäche: (Voitsberg), Graz, Graz-Umgebung, Weiz, Hartberg.

Dienstag, 24. Mai 2011

Die nächsten Tornado sind im anrücken !

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wie es aussieht gibt es in den nächsten 24std  aktion in texas oklahoma und missouri ! so hohe werte gab es zuletzt bei den tornado outbreak in tuscaloosa ! !

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die werte sind von 5°° früh ortszeit ...(man beachte den deckel) und das in aller hergottsfrüh...!

Montag, 23. Mai 2011

Der Hochsommer gibt ein Gastspiel

Die Rücken und Bäuche der Badegäste im Schönbrunner Bad waren beim Lokalaugenschein des KURIER am Sonntag größtenteils noch winterlich weiß. Doch die kommenden Tage bringen viel Gelegenheit zum Bräunen: Nach einer kurzen Abkühlung am Montag, startet der Sommer ab Dienstag richtig durch. Mit den Temperaturen steigt allerdings auch die Gewittergefahr.

Abkühlung war am Sonntag bei Temperaturen von bis zu 29 Grad das Motto vieler Österreicher. "Die Sonne hat mich in der Früh angelacht, dann habe ich spontan beschlossen, einen Badeausflug zu machen", sagt etwa die 26-jährige Ines Keller, die am Sonntag ihre Runden im Becken des Schönbrunner Bades zog.

Die Badehose einzupacken, empfiehlt sich ab Dienstag in ganz Österreich. Nach einer kurzen Abkühlung am Montag, die bei Höchstwerten von 25 Grad dichte Wolken und auch Gewitter mit sich bringen kann, gibt der Hochsommer ab Dienstag ein Gastspiel in ganz Österreich.
"Am Dienstag und Mittwoch erwarten wir bis zu 28 Grad. Am Donnerstag könnte sogar die 30-Grad-Marke geknackt werden", sagt Harald Seidl von der Hohen Warte. Besonders heiß dürfte es laut Seidl in Oberösterreich werden. Doch auch in Wien soll das Thermometer auf zumindest 29 Grad klettern .

Tornado i . Joplin/Missouri

Bei einem Tornado im US-Bundesstaat Missouri sind am Sonntag (Ortszeit) mindestens 24 Menschen getötet worden. Wie die Zeitung "Springfield News-Leader" unter Berufung auf die örtlichen Katastrophenschutzbehörden berichtete, fegte der Sturm "direkt" durch die kleine Stadt Joplin. Joplin liegt nahe der Grenzen zu den Bundesstaaten Kansas und Oklahoma.



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schwer getroffen das örtliche krankenhaus in joplin !


(fotos spiegel online.de )